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EnergyHub beschleunigt Einblicke in virtuelle Kraftwerke für eine saubere, dezentrale Energiezukunft

EnergyHub entschied sich für Snowflake, um eine skalierbare Datenumgebung zu schaffen, die Self-Service-Reporting und Ad-hoc-Analysen unterstützt und Energieversorgungsunternehmen hilft, den vollen Wert virtueller Kraftwerke zu erschließen.

WICHTIGE ERGEBNISSE:

1,2 Mio.

registrierte Geräte, die Daten an Snowflake senden

55 %

schnellere Einblicke für Versorgungsunternehmen

Woman in a yellow hard hat and blue work uniform using a tablet in an industrial setting.
EnergyHub logo
Branche
Fertigung, Technologie
Standort
Brooklyn, New York
Verwendete Snowflake-Produktkategorien

Heute schon die Energieprobleme von morgen lösen, Gerät für Gerät

Die Klimaanlage einzuschalten oder ein Elektrofahrzeug aufzuladen, scheint einfach zu sein – einschalten oder einstecken, und schon fließt der Strom. Doch hinter jedem Ladevorgang steht eine komplexe Stromversorgungskette, die in einem empfindlichen Gleichgewicht gehalten werden muss. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, sicherzustellen, dass immer genügend Strom zur Verfügung steht, um die Nachfrage zu decken. Um dies zu erreichen, können Versorgungsunternehmen mehr Stromerzeugungsanlagen bauen oder auf Initiativen zur „Nachfrageflexibilität“ zurückgreifen, um den Stromverbrauch von Spitzenzeiten weg zu verlagern, ohne die Kundenerfahrung negativ zu beeinflussen.

Die Aggregation von Nachfrageflexibilität Tausender stromverbrauchender Geräte wird als virtuelles Kraftwerk (Virtual Power Plant, VPP) bezeichnet. VPPs eröffnen neue Möglichkeiten für den Ausgleich von Angebot und Nachfrage im Stromnetz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken, deren Bau zeit- und kostenaufwendig ist, können Versorgungsunternehmen mit VPPs schnell ein Netzwerk aus intelligenten Thermostaten und Warmwasserbereitern, Elektrofahrzeugen und Ladegeräten, Dach-Solaranlagen mit Stromspeichern und anderen dezentralen Energiequellen (Distributed Energy Resources, DERs) nutzen.

Die proprietäre Softwareplattform von EnergyHub bildet die Schnittstelle zwischen Energieversorgungsunternehmen und kundeneigenen DERs und erleichtert so die Nutzung von VPPs und letztlich die Verwirklichung einer sauberen, dezentralen Energiezukunft. EnergyHub unterstützt Versorgungsunternehmen bei der Verwaltung des Stromverbrauchs von mehr als 1,2 Millionen Geräten und stellt mehr als 1,9 Gigawatt an flexibler Kapazität bereit. Damit EnergyHub ein hervorragendes Nutzungserlebnis bieten kann, nutzt das Unternehmen Snowflake für die analytischen Workloads, um Versorgungsunternehmen Self-Service-Einblicke in VPPs bereitzustellen – und das nahezu in Echtzeit.

Highlights des Berichts
  • Einblicke in virtuelle Kraftwerke für Versorgungsunternehmen: Mit Snowflake liefert die Self-Service-Reporting-Schnittstelle von EnergyHub verlässliche VPP-Einblicke ­­– und das innerhalb weniger Augenblicke nach Anforderung von Nachfrageflexibilität durch das Versorgungsunternehmen (bekannt als „ein Ereignis“).
  • Einführung des VPP-Programms und Unterstützung bei der Optimierung: Die Daten in Snowflake dienen als Grundlage für die proprietäre Plattform von EnergyHub, die Kunden bei der Prognose von VPP-Kapazitäten und dem Betrieb effektiver virtueller Kraftwerke unterstützt.
  • Skalierbarkeit für mehr Wachstum: Durch die Lösung der Datenherausforderungen mit Snowflake kann EnergyHub dreimal mehr Daten verarbeiten und gleichzeitig mehr als 100 Versorgungsprogramme und mehr als 1,2 Millionen Geräte unterstützen.

Mit Daten aus dem branchengrößten DER-Netzwerk die VPP-Performance optimieren

Ein virtuelles Kraftwerk besteht oft aus Zehntausenden von DERs, was im Vergleich zum Hochfahren eines „Spitzen“-Kraftwerks, auf das Netzbetreiber bei Strombedarfsspitzen zurückgreifen, nie dagewesene betriebliche Herausforderungen mit sich bringt. Die EnergyHub-Plattform vereinfacht den Lastmanagementprozess für das Versorgungsunternehmen, aber Abweichungen bei der Verbraucherbeteiligung, dem Wetter und der Verfügbarkeit des drahtlosen Netzwerks können zu Diskrepanzen zwischen der prognostizierten und der tatsächlichen Nachfrageflexibilität führen. 

Damit sichergestellt werden kann, dass die gelieferte Nachfrageflexibilität mit den Prognosen übereinstimmt, benötigen die Versorgungsunternehmen einen sofortigen und kontinuierlichen Einblick in die Performance des VPP – ein Unterfangen, das eine große Menge an Daten erfordert. „Wenn 100.000 Geräte alle fünf Minuten Daten senden, summiert sich das im Laufe von Stunden auf viele Gigabytes an Daten. Dabei den Überblick zu behalten, kann eine Herausforderung sein, ist aber für unsere Kunden unerlässlich“, sagt Justin McCammon, Director of Infrastructure & Data Engineering bei EnergyHub.

Die frühere Kundenreporting-Lösung von EnergyHub war auf operativen Datenbanken aufgebaut. Das Team benötigte daher ein skalierbares Ökosystem, um zusätzliche Versorgungsunternehmen, Geräte, Gerätehersteller und Daten zu unterstützen. EnergyHub implementierte Snowflake, um seine Data-Lake- und Data-Warehouse-Workloads zu betreiben, einschließlich Self-Service-Kundenreporting. Snowflakes umfangreiches Netzwerk von Konnektoren und Programmiersprachen war entscheidend dafür, dass die Datenplattform von EnergyHub DER-Daten in aussagekräftige VPP-Erkenntnisse umwandeln konnte. Die Data-Governance-Funktionen von Snowflake Horizon sowie die Visualisierungsfunktionen, die umfassende Dokumentation und die Supportdienste von Snowflake spielten eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung der Datenumgebung von EnergyHub.

“EnergyHub sitzt zwischen Energieversorgungsunternehmen und den intelligenten Geräten ihrer Kund:innen. Und auf ähnliche Weise ist die Plattform von Snowflake ein wichtiges Tool in unserem Datenökosystem, was es uns ermöglicht hat, bei der Entwicklung unserer Expertise zu VPP-Einblicken mit der Entwicklung unserer Branche Schritt zu halten.”

Justin McCammon
Director of Infrastructure & Data Engineering, EnergyHub

Zuverlässige Einblicke in die VPP-Performance bei gleichzeitiger Verarbeitung der dreifachen Datenmenge

Die Nachfragemanagement-Teams der Versorgungsunternehmen nutzen die Self-Service-Plattform von EnergyHub, um VPP-Daten innerhalb weniger Augenblicke nach Auslösung eines Nachfrageflexibilitätsereignisses zu analysieren. Die DER-Daten werden kontinuierlich von den Geräten zu Snowflake übertragen und ermöglichen Einblicke in die EnergyHub-Plattform, einschließlich der Überwachung der prognostizierten Nachfrageflexibilität nahezu in Echtzeit, der geschätzten Geräteleistung, der Opt-outs der Beteiligten und mehr. Versorgungsunternehmen nutzen auch die Prognosetools von EnergyHub, um zu verstehen, wie viel ein bestimmtes VPP an einem bestimmten Tag in das Netz einspeisen könnte. Dies ermöglicht es ihnen, informierte Entscheidungen über die Energieversorgung zu treffen und zu entscheiden, wann Demand-Response-Ereignisse eingeleitet werden sollen.

Mit Snowflake konnte EnergyHub die Menge der verarbeiteten Daten verdreifachen, seine Reporting-Optionen erweitern und die Zeit bis zur Gewinnung von Einblicken für Kunden um 55 % reduzieren. „Durch die Einführung von Snowflake konnten wir unsere Fähigkeit verbessern, Erkenntnisse zu liefern, und gleichzeitig skalieren“, so McCammon. „Mit zunehmendem Wachstum erhalten die Nutzenden Informationen sogar noch schneller. Snowflake ist für uns dadurch von enormem Wert.“

Mithilfe von Daten VPP-Programme optimieren und interne Effizienz fördern

Durch die Straffung der Datenumgebung von EnergyHub mit Snowflake ist das Unternehmen besser in der Lage, in Reaktion auf den sich entwickelnden Datenbedarf der Kunden schnelle Ad-hoc-Analysen durchzuführen. EnergyHub nutzt beispielsweise historische Daten aus Tausenden von Nachfrageflexibilitätsereignissen, um Versorgungsunternehmen dabei zu helfen, zu verstehen, wie sich die Dauer, die Häufigkeit und der Wochentag von Ereignissen auf die Performance des VPP auswirken. 

„Mit Snowflake konnten wir einem Kunden helfen, in nur sechs Monaten ein virtuelles Kraftwerk mit über 100.000 Smart Homes aufzubauen, das bis zu 100 Megawatt an Nachfrageflexibilität bietet. Man kann kein physisches Kraftwerk mit dieser Kapazität innerhalb von sechs Monaten bauen“, berichtet McCammon. Die Program Growth-Teams von EnergyHub nutzen dann die in Snowflake gespeicherten Daten, um Best Practices aus erfolgreichen VPP-Programmen zu ermitteln.

Snowflake ermöglicht auch eine Vielzahl der internen Dashboards von EnergyHub, die operative, technische und geschäftliche Teams unterstützen. Dank der Snowsight-Dashboards von Snowflake ist es Benutzer:innen aus dem gesamten Unternehmen möglich, Daten schnell zu visualisieren, ohne dass BI-Tools von Drittanbietern erforderlich sind.

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“Snowflake hat uns dabei geholfen, das Programmwachstum durch die Verbesserung unserer Datenmodelle zu beschleunigen, sodass wir die Daten besser verstehen und leichter auf diese zugreifen können.”

Justin McCammon
Director of Infrastructure & Data Engineering, EnergyHub

Daten und Einblicke in Sekundenschnelle bereitstellen

McCammon erzählt weiter: „Ziel ist es, dass sich die Erkenntnisse aus dem virtuellen Kraftwerk so schnell verbreiten wie der Strom selbst.“ Um dieses Ziel zu erreichen, plant EnergyHub, mit Dynamic Tables, Snowpipe und Snowflake Secure Data Sharing zu experimentieren. Die Funktion „Direct Share“ von Snowflake könnte auch die Zusammenarbeit zwischen EnergyHub und den Versorgungsunternehmen beschleunigen. „Viele der großen Energieversorgungsunternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, nutzen Snowflake“, berichtet McCammon. „Data Sharing ist ein Thema, über das wir immer häufiger sprechen, damit wir alle Daten und Erkenntnisse schneller und einfacher gemeinsam nutzen können – ohne die Notwendigkeit von benutzerdefinierten API- oder SFTP-Integrationen.“